Tarot Teil 11: Kartenbedeutung – Der Wagen (VII)

TarotDer Wagen ist die siebte Karte der großen Arkana im Tarot. Doch für was steht diese? Hier geht es im speziellen um die Seele – um Kontrolle, Selbstbeherrschung und die Ausgewogenheit der Launen.

Die Bedeutung der Karte, wenn sie richtig steht:
Hier steht der Wagen für einen Sieg über gewisse schwierige Situationen oder auch Problemen, welcher auch durch eine erfolgreiche Selbstbeherrschung und Kontrolle einhergeht. Ebenso stehen die Gefühle im Gleichgewicht.

Die Bedeutung der Karte, wenn sie am Kopf steht:
Die umgekehrte Karte bedeutet, dass die Selbstbeherrschung verloren gegangen ist auch die Gefühle bzw. die Emotionen sind nicht mehr in der Waage bzw. im Gleichgewicht. Man kann auch sagen man ist vom Weg abgekommen. Oft wird diese Karte auch mit einem Rückfall in eine Sucht (welche auch immer) in Verbindung gebracht.

Kurzbeschreibung:
Die siebte Karte der großen Arkana ist „Der Wagen“. Sie steht im Tarot für die Selbstbeherrschung und die Ausgewogenheit der Gefühlen.

Wege aus der Sinnkrise

Fast jeder Mensch gelangt einmal in seinem Leben an einen Punkt, wo man sich fragt „Wozu das Ganze?“. Die heutige Zeit ist von Stress geprägt, kaum jemand hat Zeit dafür, in sich zu gehen und sich auf die wahren Werte des Lebens zu besinnen. Gruppierungen wie zum Beispiel die nternationale Gralsbewegung setzten sich mit der Sinnfrage auseinander und zeichnen Menschen Wege auf, sich mit sich selbst und der Umwelt auseinanderzusetzen.

Wann besteht Gefahr, in eine Sinnkrise zu schlittern?

SinnkriseBesonders in Zeiten großer Veränderungen kann es dazu kommen, dass man sein Leben permanent hinterfragt. Jugendliche, die nach den Schulabschluss nicht genau wissen, wie es weitergehen soll, sind zum Beispiel gefährdet. Auch wenn man den Job verliert, kann es zu einer Krise kommen. Nicht selten ist eine Sinnkrise mit einer leichten Depression verbunden. Sogar junge Mütter sind davon betroffen. Teilweise sind natürlich die hormonellen Veränderungen Schuld an Depressionen im Wochenbett, manche Frauen fühlen sich aber durch das Baby auch auf einmal persönlich eingeschränkt und müssen sich erst an die veränderte Situation gewöhnen. Die Midlife Crisis wird zwar von manchen belächelt, Menschen die davon betroffen sind stehen allerdings unter einem hohen Leidensdruck. Die Gewissheit, dass die Hälfte des Lebens bereits vorbei ist und das Nachtrauern verpasster Chancen kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Auch wenn viele mit ihrem Job nicht zufrieden sind, besteht nach Beendigung des Berufslebens ebenfalls ein erhöhtes Risiko, in eine Sinnkrise zu rutschen. So sehr man sich auf die Rente gefreut hat, fühlen sich manche zu Beginn des Ruhestands nutzlos. Schwere Krankheiten führen ebenfalls dazu, dass man den Sinn des Daseins hinterfragt.

Was hilft in der Sinnkrise?

Welche Maßnahmen gegen die Sinnkrise helfen, gilt es individuell zu entscheiden. Generell sollte man sich die Frage stellen, wie belastend die Situation wirklich ist. Manchen hilft ein Gespräch mit einem Menschen, der wirklich zuhört schon weiter. Wenn wir uns schlecht fühlen, neigen wir dazu, alle Lebensbereich zu verteufeln. Man sollte ehrlich zu sich selbst sein und genau hinschauen, womit man nicht zufrieden ist. Ist man permanent unzufrieden, sollte man sich eine Auszeit leisten. Das kann eine ganze Woche sein oder nur ein Nachmittag, wo man sich nur mit sich selbst beschäftigen kann. Für viele trägt das Aufschreiben der Gedanken zur Verbesserung der Situation bei. Dabei sollte man nicht nur das vermerken, was belastend wirkt, sondern auch die positiven Aspekte im Alltag notieren. Als nächsten Schritt kann man überlegen, mit welchen Maßnahmen man eine Verbesserung erzielen kann. Fühlt man sich der Situation hilflos ausgeliefert, sollte man sich nach Menschen umsehen, die ähnliche Lebensumstände bereits erfolgreich gemeistert haben. Von anderen Betroffenen kann man viel lernen, man kann sich gegenseitig Kraft geben und unterstützen.

Außenstehende, die mit beiden Beinen im Leben stehen, können Sinnkrisen nicht immer nachvollziehen. Egal welche Umstände die Lebenskrise ausgelöst haben, Betroffene mit ähnlichen Schicksalen findet man in Selbsthilfegruppen oder in speziellen Foren im Internet. Eine weitere Möglichkeit ist, sich bei einem Profi Tipps für die Bewältigung zu holen. Psychotherapeuten zum Beispiel helfen bei der Aufarbeitung von Problemen und zeigen Wege auf, wie man lernt mit schwierigen Situationen umzugehen ohne sich selbst aufzugeben. Nicht selten ist eine Sinnkrise eine Chance, sich zu verändern und sich selbst wichtiger zu nehmen. Wird man sich darüber im Klaren, was man für das Wichtigste im Leben erachtet, kann man diesen Bereichen mehr Aufmerksamkeit schenken. Viele Menschen gehen gestärkt aus eine Sinnkrise, verbringen danach mehr Zeit mit Freunden und Familie, legen mehr Wert auf ihre Gesundheit oder haben gelernt, ihren Körper zu akzeptieren.

Wildkräuter – Heimische Pflanzen als würzige Beilage

Wer „Kräuter“ hört, der denkt möglicherweise direkt an Schamanen und Hexen, die Salben, Tinkturen und Gebräue herrichten. So absurd dies für manche Menschen klingen mag, so real ist die teilweise auch wissenschaftlich belegte Wirkungsweise von Kräutern. Werden Pflanzen als Arzneimittel eingesetzt, spricht man gleichbedeutend von Heilpflanzen. Wildkräuter wiederum sind stattdessen für den Verzehr gedacht und werden vorrangig zur Würze von Gerichten eingesetzt.

Wo findet man Wildkräuter?

Wie der Name vermuten lässt, sind „Wildkräuter“ auch genau dort zu finden – wild, also in der Wildnis. Das bedeutet, dass Gänseblümchen, Löwenzahn, Brennnessel, Spinat, Schnittlauch und mehr auf der Wiese, auf Äckern, in Wäldern und in Flussauen gesammelt werden können.

Bei einem echten Wildkraut ist der Geschmack viel intensiver als bei der gezüchteten Variante, daher werden Wildkräuter nicht ohne Grund gerne persönlich gesammelt und anschließend als Kochbeilage verwendet. Möchten Sie nicht selbst auf die Suche nach dem passenden Wildkraut für Ihr Menü gehen, so pflanzen Sie die erwünschten Kräuter ganz einfach in Ihrem eigenen Garten an.

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Anpflanzen selbst können Sie grundlegend jede Sorte von Wildkraut. Nicht jedes Kraut wird sich aber auch wohl fühlen und gut gedeihen, da sich sowohl die Beschaffenheit des Bodens unterscheidet, aber auch die Wärme, Feuchtigkeit und nicht zuletzt auch die Lichtverhältnisse.

Die Bestimmung der Kräuter

Machen Sie sich selbst auf den Weg, um ein paar Wildkräuter Ihr Eigen zu nennen, so sollten Sie sich vorab gut über die Kräuter in Ihrer Region informieren. Das Ziel ist es, ein Wildkraut sofort zu erkennen und vor allem bestimmen zu können. Einige Arten sind Ihnen möglicherweise schon bekannt oder lassen sich leicht erkennen.

Wieder andere Wildkräuter werden häufig verwechselt, da sie sich recht ähnlich sein können. Genau wie beim Sammeln von Pilzen ist die Bestimmung der Wildkräuter sehr wichtig, um bei einem Verzehr Vergiftungserscheinungen auf jeden Fall zu vermeiden, sollten Sie doch einmal zum falschen Kraut gegriffen haben.

Wo soll ich bloß anfangen?

Die meisten Wildkräuter-Sammler machen sich zwischen Frühling bis Herbst des Jahres auf den Weg. Regnerisches Wetter sollten Sie allerdings meiden, damit die Pflanzenteile möglichst trocken sind, wenn Sie sie sammeln.

Wichtig ist außerdem, dass Sie sich mindestens 100 Meter von der Straße entfernen, wenn Sie auf die Suche nach Kräutern gehen. Abgase und Giftstoffe werden von den Kräutern zwar aufgenommen, aber nicht immer wieder abgebauen. Auch auf Feldern sollten Sie vorsichtig sein, da hier Kräuter oftmals mit Spritzmittel und Pflanzenschutzmittel versehen sind.

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Deutschlands beste Wildkräuter

Natürlich finden sich auch in Deutschland zahlreiche Wildkräuter, die häufig und gerne gesammelt werden. Dazu zählen:

Kamille: auf Brachland und an Wegen zu finden
• Sauerampfer: auf Wiesen und an Waldrändern zu finden
• Brennnessel: an Wegen, Straßen, Geröllhalden und in Gärten zu finden
• Acker-Senf: auf Äckern, in Gärten und auf Schuttplätzen zu finden.
• Hirtentäschel: fast überall zu finden
Löwenzahn: auf Wiesen, Äckern, an Wegen und lichten Wäldern

Was die Verarbeitung angeht, so sind bei Ihren Rezepten Ihrer Kreativität bei Wildkräutern kaum Grenzen gesetzt. Sie können die Kräuter zu Tee verarbeiten, in Frischkäse, Quark und Salaten mischen oder als Würzbeilage beim Kochen verwenden.