Fichte als Räuchermittel

Fichte als RäuchermittelDie Fichte (Picea) gehört zur Familie der Kieferngewächse und ebenfalls zu den ältesten Bäumen unserer Erde. Vor langer Zeit sprach man der Fichte Zauberkräfte nach, da sie auch im kalten Winter noch immer grünte.

Heutzutage verwendet man die Nadeln der Fichte beim Räuchern um eine erdende Wirkung zu erzeugen. Sich selbst immer wieder zu erden ist überaus wichtig (wie sagt man so schön: „ um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren“).

Kamille als Räuchermittel

Kamille als RäuchermittelDie Echte Kamille (Matricaria chamomilla bzw. Matricaria recutita) ist eine weit verbreitete Heilpflanze, welche auch in der Medizin eine wesentliche Rolle spielt. Ihre Wirkung ist vielseitig von beruhigend bis zu heilend bei grippalen Infekten, Erkältungen, Magen- bzw. Darmproblemen… In vielen Bereichen wird sie seit langem angewandt.

Auch als Räuchermittel (wobei man hier nur die Blüten verwenden sollte) hat sie heilende Eigenschaften. Doch auch zum Beruhigen oder Meditieren eignet die Kamille sich hervorragend.

Stinkasant als Räuchermittel

Der Asant (Ferula assa-foetida), auch Stinkasant oder Teufelsdreck genannt, ist eine krautige Pflanze, welche in Afghanistan, Iran, Russland und Pakistan beheimatet ist.

Vor langer Zeit hieß es, dass der Stinkasant hysterische Menschen heilen würde. Heute wird es eher als Gewürz bzw. als Räuchermittel (u. a. wurde es häufig beim Exorzismus eingesetzt).

Als Räuchermittel verwendet man hierbei nur das Gummiharz, welches beim Einschneiden des Wurzelstockes gewonnen wird. Stinkasant riecht – nun ja, schön ausgedrückt: ganz schön speziell. Empfindlich in Bezug auf Gerüche darf man nicht wirklich sein. Dafür bekämpft und jagt dieses spezielle Harz wirklich alles Schlechte (seien es Dämonen etc.) davon. Man kann sagen, der Stinkasant ist eines der stärksten Reinigungsmittel zum Räuchern. Nur sein Duft ist wie gesagt, nicht besonders angenehm.