Stinkasant als Räuchermittel

Der Asant (Ferula assa-foetida), auch Stinkasant oder Teufelsdreck genannt, ist eine krautige Pflanze, welche in Afghanistan, Iran, Russland und Pakistan beheimatet ist.

Vor langer Zeit hieß es, dass der Stinkasant hysterische Menschen heilen würde. Heute wird es eher als Gewürz bzw. als Räuchermittel (u. a. wurde es häufig beim Exorzismus eingesetzt).

Als Räuchermittel verwendet man hierbei nur das Gummiharz, welches beim Einschneiden des Wurzelstockes gewonnen wird. Stinkasant riecht – nun ja, schön ausgedrückt: ganz schön speziell. Empfindlich in Bezug auf Gerüche darf man nicht wirklich sein. Dafür bekämpft und jagt dieses spezielle Harz wirklich alles Schlechte (seien es Dämonen etc.) davon. Man kann sagen, der Stinkasant ist eines der stärksten Reinigungsmittel zum Räuchern. Nur sein Duft ist wie gesagt, nicht besonders angenehm.

Das Große Lexikon der Heilsteine, Düfte und Kräuter

„Das Große Lexikon der Heilsteine, Düfte und Kräuter“ (Autor: Gerhard Gutzmann) vom Methusalem Verlag ist ein sehr informatives Buch gerade in Bezug auf Heilsteine – aber auch über Kräuter und ätherische Öle findet man allerlei Wissenswertes.

Die Steine werden vom geologischen, geschichtlichen und esoterischen Aspekt betrachtet. Auch die Heilwirkungen werden nach körperlicher und psychischer Wirkung aufgelistet.

Ebenso der Schnellfinder mit den Krankheitssymptomen ist sehr praktisch und man findet sich sehr leicht zurecht.

Ich liebe dieses Buch – zum Lesen oder Nachschlagen und kann es nur empfehlen!

Lindenblüten

LindenblütenDie Linde (Tilia) ist seit jeher ein sehr begehrter Baum. Die Germanen haben ihn der Göttin Freya (nordgermanische Göttin der Liebe und der Ehe) zugeschrieben. Auch in so manchem Vers kommt die Linde vor – wer kennt nicht dieses Lied: „Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum…“?

Den Lindenblüten werden auch heilende Wirkungen nachgesagt. Sie werden im Juni bzw. Juli gesammelt (je nach Art der Linde) und anschließend getrocknet (NICHT in der Sonne!). Anschließend werden sie luftdicht in einem dunklen Gefäß aufbewahrt (so dass kein Licht dazu kommt).

Bei grippalen Infekten, Verdauungsproblemen oder Blasenschwächen empfiehlt es sich ein paar Mal am Tag einen Lindenblüten Tee zu trinken (3 EL auf 3 Tassen Wasser).

Darüber hinaus ist ein Bad mit Lindenblüten (Badezusatz wird vorher angesetzt – ein halbes Kilo Lindenblüten in vier Liter Wasser ungefähr 30 Minuten leicht kochen lassen) sehr gut, wenn man unter Schlafstörungen oder nervöser Anspannung leidet.

Wichtiger Hinweis:
Kräuter haben zwar teils eine sehr starke medizinische Wirkung, sollten aber vorher dennoch unbedingt mit einem Arzt oder Apotheker abgesprochen werden. Nicht für einen Jeden ist jedes Kraut geeignet. Ebenfalls sollte man nicht die gleichen Kräuter andauernd einnehmen. Besondere Vorsicht ist auch bei Kindern und Schwangeren geboten.

Weiters ist zu beachten, dass es zwar sehr schön ist, wenn man Kräuter selber sammelt, es dennoch in den Apotheken hochwertigere Ware zu kaufen gibt. Mittlerweile sind schon sehr viele Pflanzen mit Dünger oder Insektiziden versehen.

Zudem darf man nicht überall eine jede Pflanze pflücken und manche stehen sogar vollkommen unter dem Artenschutz.