Tarot Teil 1: Eine kleine Einführung

TarotTarot? Ein altes Geheimnis? Ein wiedergeborener Trend der neuen Zeit? Oder gar Magie? Heutzutage bekommt man schon in vielen Läden die sogenannten Tarot-Karten zu kaufen und das in den verschiedensten Ausführungen. Aber was ist Tarot jetzt eigentlich? Was kann man damit tun? Wie kam ich zu den Karten? All das möchte ich euch nun erklären bzw. erzählen…

Nun, beim Tarot handelt es sich um einen Kartensatz, der aus insgesamt 78 Karten besteht. Einen solchen vollständigen aber auch zusammengehörigen Kartensatz nennt man Kartendeck oder auch einfach nur Deck.

Man verwendet die Karten nicht nur zu „wahrsagerischen“ oder psychologischen Zwecken, sondern aber auch zum Deuten bestimmter Situationen im Alltag. Die Tarot Karten sollen als eine Hilfestellung im täglichen Leben dienen. Vor allem stellt hierbei auch die Selbsterkenntnis eine große Rolle.

Tarot – Deck

Das Deck wird unterteilt in zwei Gruppen: der „Großen Arkana“ und der „Kleinen Arkana“. Arkana leitet sich vom lateinischen Wort Arcanum ab und bedeutet so viel wie „Geheimnis“.

Die Herkunft und in welche Zeit das Tarot zurückführt ist umstritten. Viele bezeichnen es deshalb als ein „Wissen der Alten Zeit“. Dass Tarotkarten als eine Art „Wahrsageinstrument“ eingesetzt wurden, dürfte aber zu Beginn des 18. Jahrhunderts wieder eingeführt worden sein. Mittlerweile legen sich jedes Jahr immer mehr Menschen so ein Kartendeck zu.

Wie schon am Anfang erwähnt, gibt es verschiedene Ausführungen solcher Karten alleine aufgrund der verschiedenen Kulturen oder Künstler.

Das heutzutage bekannteste ist vermutlich das Rider-Waite-Tarot. Ich persönlich finde es auch für die Einsteiger am geeignetsten. Ich finde die Symbolik einfach spitze und mir selbst hat es schon große Dienste erwiesen. Veröffentlicht wurde das Tarot das erste Mal im Jahre 1910 und ist ein Werk von Arthur Edward Waite und Pamela Colman Smith.

Sehr beliebt ist aber auch das Kartendeck von Aleister Crowley (auch Thoth-Tarot genannt), welches ein gemeinsames Werk mit Lady Frieda Harris (sie hatte was die künstlerische Gestaltung anbelangt nahezu freie Hand) war. Als ein Deck erhältlich war es erstmals im Jahre 1969.

Meine ersten Karten waren das Rider-Waite-Tarot, welches ich mir vor 9 Jahren zulegte. Dazu inspiriert wurde ich sicher von der Tante meines Lebensgefährten. Sie ist selbst eine begabte Kartenlegerin und ich war immer ganz angetan von ihren „Sitzungen“. Ich fing dann selbst an mich mit den Karten zu beschäftigen und das Legen und Deuten zu erlernen. Schon in vielen Situationen hat es mir Auswege und Lösungen aufgezeigt und ich kann es mir heute kaum mehr vorstellen ohne sie zu sein. Ja, ich kann sagen, dass Tarot hat mein Leben bereichert.

Fazit für Tarot Interessierte

All jenen, die nun auch am Kartenlegen interessiert sind, kann ich nur ans Herz legen, sich mit den Karten des Tarot zu beschäftigen und Bücher zu lesen. Es soll nicht erzwungen sein, sondern eher nach Lust und Laune erfolgen. Ihr werdet merken, dass euch auch die Karten Einiges lehren. Beschäftigt euch mit Tarot damit und ihr werdet auch selbst spüren und sehen, wie gut es einfach tut.

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